Cottbuserinnen verpassen knapp Medaillen

Mit zwei vierten Plätzen kehren die beiden Behindertensportlerinnen Frances Herrmann und Yvonne Sehmisch von den Weltmeisterschaften in Christchurch (Neuseeland) zurück. Mehr als 1000 Athleten stellten an den neun Wettkampftagen 57 neue Weltrekorde auf. Deutschland wurde mit 24 gewonnen Medaillen Neunter im Medaillenspiegel.
Bei ihrer ersten Vorstellung im Qeii-Stadion von Christchurch blieb die Cottbuserin Frances Herrmann klar unter ihren Möglichkeiten und belegte in der Klasse F32-34 mit 7,06 Meter den achten Platz im Kugelstoßen. “Es lief bei Frances nicht optimal, da es ein paar Probleme mit dem Wurfstuhl gab. Die Kampfrichter haben den Stuhl, so wie er von uns gebaut wurde, nicht anerkannt”, sagte Herrmanns Trainer Ralf Paulo.
Nachdem die Paradedisziplin Diskuswurf der Olympia-Zweiten Frances Herrmann aus dem Wettkampfprogramm gestrichen worden ist, musste die 21-jährige notgedrungen auf Kugelstoßen und Speerwerfen ausweichen.

Bei ihrem zweiten Auftritt verfehlte Herrmann die  Bronzemedaille im Speerwurf nur um knappe 40 Zentimeter. Freute sich aber über eine neue persönliche Bestleistung von 16,40 Metern und den Erhalt ihres Bundeskaderstatus.

Die Herzberger Rollstuhlfahrerin Yvonne Sehmisch, die ebenfalls für den LC Cottbus startet, konnte sich für das 100m-Finale in der Schadensklasse T 54 qualifizieren und kam nach 18,23 Sekunden als Siebte ins Ziel. Über die halbe Stadionrunde erkämpfte sich die 36-jährige auf Bahn eins startend einen hervorragenden vierten Platz in 32,43 Sekunden.

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